Links, Seitenempfehlungen

 

Bei den Linkempfehlungen möchte ich Ihnen ein paar Seiten vorstellen, die in direktem Zusammenhang mit meiner Arbeit stehen.

Die „Frankfurter Biographie“, ein personengeschichtliches Lexikon mit Kurzbiographien von rd. 2.500 Frankfurter Persönlichkeiten, erschien in zwei Bänden 1994/96. Diese Erstausgabe des Werks habe ich damals als Bearbeiterin mit betreut. Im Auftrag der Frankfurter Bürgerstiftung in Kooperation mit der Frankfurter Historischen Kommission bin ich nun, seit 2009, als Projektleiterin mit der Aktualisierung, Ergänzung und Fortsetzung der „Frankfurter Biographie“ befasst. Die Personendatenbank, die ich – in Zusammenarbeit mit dem Datenbankprogrammierer Andreas Bombel für die technische Umsetzung – dafür entwickelt habe, ist derzeit noch im Aufbau. Nach und nach werden dort die Artikel der neuen „Frankfurter Biographie“ erscheinen. Bis zur Vollendung des großangelegten Projekts wird es aber wohl noch ein paar Jahre dauern.

Frankfurter BürgerstiftungDie seit 1989 bestehende Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen fühlt sich dem tätigen Bürgersinn verpflichtet, der gerade in Frankfurt am Main eine besondere Tradition hat. Unter den Stiftungszwecken nennt sie in ihrer Satzung: „Erforschung der Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt Frankfurt am Main unter besonderer Berücksichtigung der Familien, Persönlichkeiten, Institutionen und ihrer Stiftungen“ (§ 2, Nr. 6.1). Diesen Zweck erfüllt die neue „Frankfurter Biographie“ geradezu perfekt. Mit großem Engagement unterstützt die Frankfurter Bürgerstiftung daher dieses Projekt, das zu gleichen Teilen von der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung finanziert wird. Als Chefredakteurin der neuen „Frankfurter Biographie“ gilt daher diesen drei Stiftungen mein besonderer Dank.

Im Jahr 1982 kam ich im Rahmen der Recherchen zu meiner ersten größeren Arbeit zur Frankfurter Geschichte in das damalige Stadtarchiv. Seitdem blieb ich dem Haus, aus dem 1992 das Institut für Stadtgeschichte hervorging, durch vielfältige Projekt verbunden. Auch das Redaktionsbüro der „Frankfurter Biographie“ war und ist von jeher im Stadtarchiv bzw. Institut angesiedelt. Für jeden, der sich für Frankfurt und dessen Geschichte interessiert, ist das heute im Karmeliterkloster beheimatete Institut eine unverzichtbare Quelle. Das zeigen auch die informativen Internetseiten, auf denen es sich als eines der bedeutendsten deutschen Kommunalarchive präsentiert.

Die „Frankfurter Biographie“ ist ursprünglich ein Projekt der Frankfurter Historischen Kommission, die die Erstausgabe des Werks förderte und publizierte. Auch die neue „Frankfurter Biographie“ wird von der Kommission als Kooperationspartner weiterhin begleitet. Auf diesen Seiten im Internet stellt die Frankfurter Historische Kommission sich und ihre Aufgaben vor.

100 Jahre Wolf SchmidtAm 19. Februar 2013 wäre Wolf Schmidt 100 Jahre alt geworden. Durch seine Hörfunk- und Fernsehserien war er als „Babba Hesselbach“ in den Fünfziger- und Sechzigerjahren bekannt und beliebt.

Zu seinem 100. Geburtstag haben seine Kinder Anja Vieweg, Susanne von Bergen und Michael Schmidt ihm diese Internetseite gewidmet, die ansprechend gestaltet und prall gefüllt ist mit biografischen Informationen, bisher unveröffentlichten Dokumenten und zahlreichen Fotos. Nicht nur als Co-Autorin eines Buchs über „Die Hesselbachs“ und Biographin der Volksschauspielerin Liesel Christ, der „Mamma“ der Fernsehfamilie Hesselbach, hat mich diese Seite so begeistert, dass ich mich gern zur Mitarbeit gewinnen ließ.

Über den Schriftsteller Karl Ettlinger und sein Werk habe ich seit 1993 mehrere Bücher und Aufsätze publiziert, u. a. drei Lesebücher mit einer Auswahl seiner besten Texte „von eme alde Frankforder“, seine Biographie und meine Dissertation über Ettlingers Zeit bei der Münchner „Jugend“. Für diese Arbeiten über Karl Ettlinger, der oft in einem Atemzug mit seinem „Vorgänger“ Friedrich Stoltze genannt wird, wurde mir 1998 die „Frankfurter Latern“ der „Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums“ verliehen. Genauso wie Ettlinger war auch Stoltze mehr als nur ein Mundartpoet, was man im Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse erfahren kann.

Logo Fliegende Volksbühne FrankfurtZum kreativen Ausgleich schreibe ich manchmal etwas, das ganz und gar nichts mit den Themen zu tun hat, mit denen ich mich professionell beschäftige. So ist auch die Kindergeschichte „Fini und das Geheimnis im Paket“ entstanden, die ich eigentlich einmal für meine Tochter aufgeschrieben habe. Irgendwie war mir die kleine Geschichte zu schade, um sie in der Schublade vergammeln zu lassen. Aber alle Gespräche und Korrespondenzen mit Verlegern, Lektoren, Illustratoren verliefen eher entmutigend – bis ich Frollein Motte fand. Zu Finis Glück!! Voller Begeisterung stürzte sich die junge Zeichnerin in die Arbeit. Heraus kam ein wunderbar illustriertes Büchlein. Was Frollein Motte sonst noch alles kann und macht, ist immer aktuell auf ihrem Blog zu sehen.

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